6 Schritte zu mehr Stimmfreiheit!

Stimmfreiheit
Posted by Erndwein singt

Kennst du das Video von Keala Settle, wie sie vor Hugh Jackman “This is me” singt? Wie sie anfängt zu weinen und so von ihren Emotionen übermannt wird? Diese absolute Stimmgewalt und Explosion der Emotionen?

Das ist meine Definition von Stimmfreiheit. Wenn du es so rauslassen kannst. Es einfach fühlst, auch mal stimmlich über die Strenge schlägst, einfach, weil es dich überkommt und dich der Song in dem Moment so mitreißt.

Ist das nicht genau das, was wir alle als Sänger wollen?

Absolute Stimmfreiheit. Das singen zu können, was wir wollen. Unsere Stimme so einsetzen zu lernen, damit wir die Sounds erzeugen können, die wir für die jeweiligen Songs möchten und dabei einfach loszulassen, zu explodieren und nicht nur andere sondern auch uns selbst damit zu berühren. Gänsehaut erzeugen und einfach stimmlich einzigartig zu performen.

Aber wie genau kommen wir jetzt zu unserer Stimmfreiheit?

Zur Stimmfreiheit gibt es keine Abkürzung. Der Weg kann mitunter auch mal anstrengend sein, aber hey, wir lieben doch Herausforderungen, oder nicht? Die Basics müssen stimmen.

Hier meine 6 Schritte zu mehr Stimmfreiheit:

  • Geh mit deiner Stimme achtsam um.

Wenn deine Stimme angeschlagen oder heiser ist, dann gönne ihr Stimmruhe. Wenn es während des Singens im Hals kratzt oder du husten musst, dann machst du etwas falsch. Arbeite unbedingt  an deiner Technik!

 

  • Such dir einen Gesangslehrer.

Wie bei allem gilt: Willst du besser werden, such dir einen Coach. Er ist Profi und kann dir genau sagen, woran du wie an deiner Stimme arbeiten solltest. Außerdem hast du dadurch die Kontrolle, dass du richtig übst und lernst eine gesunde Technik. So wirst du auch viel sicherer im Umgang mit deiner Stimme. Und mit einem Gesangslehrer machst du auch viel schneller Fortschritte.

 

  • Übung macht den Meister.

Gesangsunterricht bringt herzlich wenig, wenn du die dir vermittelte Technik nicht auch zu Hause trainierst. Übe regelmäßig, am besten täglich. Kurze, aber achtsame Einheiten von bis zu 15 Minuten sind ein super Anfang. Die Muskeln im Kehlkopf wollen regelmäßig trainiert werden, ohne aber überfordert zu werden.

 

  • Mut zur Hässlichkeit.

Trau dich, erst mal richtig scheiße zu klingen. Dadurch probierst du dich aus und lernst die Extreme und Grenzen deiner Stimme kennen. Durch dieses Übertreiben speichert dein Gehirn außerdem die ganzen Muskelprozesse, die beim Singen ablaufen, schneller ab und so können sie sich dann automatisieren.

 

  • Automatismus – dein Heureka-Moment.

Wir alle lechzen danach: Nicht mehr gleichzeitig über die Atmung und Stütze, die Mundöffnung, Zungen- und Kehlkopfstellung nachdenken zu müssen – alles passiert automatisch. Jetzt kannst du dich voll und ganz auf den Ausdruck, die Dynamik und Emotionen konzentrieren!

 

  • Lass jetzt los.

Du beherrschst die Technik, du weißt, was du wann zu tun hast, es ist ins Muskelgedächtnis übergegangen. Jetzt trau dich, einfach mal loszulassen. Lass dich von deinen Emotionen führen. Spüre, was du singst. Und schau, was passiert. Auch hier gilt: Mut zu Fehlern. Es ist in Ordnung, wenn es erst mal wackelt oder in deinen Ohren noch nicht perfekt ist. Es braucht Raum zum Wachsen.

Dann gilt es einfach, dranzubleiben. Immer wieder zu singen, dich auszuprobieren, aber auch immer weiter an deiner Technik zu feilen. Wir Sänger hören nie auf, an unserer Technik zu arbeiten. Bevor du also deine Songs singst, wärme deine Stimme auf und bereite sie perfekt für deine Songs vor, indem du die für dich richtigen Übungen machst.

Und dann heißt es schon bald: Willkommen, Stimmfreiheit!

Bis zum nächsten Mal.

Deine,

 

Dani 💛

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